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Implantologie

Was versteht man unter zahnärztlichen Implantaten?
Bei den zahnärztliche Implantaten handelt es sich um zylindrische Titankörper, die als Zahnwurzelersatz in den Kieferknochen eingesetzt werden können. Die Implantate sind zweigeteilt, ein Teil ist in den Kieferknochen fest eingewachsen und der zweite Teil besteht aus einem Kronenaufbau, der frei in die Mundhöhle ragt. Auf diesem Kronenaufbau wird der Zahnersatz verankert.

Wie lange gibt es schon Implantate?
Implantate als Zahnwurzelersatz werden seit 1960 verwendet. Solange kann man auch auf erfolgreiche klinische Ergebnisse zurückgreifen. Weltweit sind einige Millionen Patienten mit Implantaten versorgt worden. In Deutschland wurde die Implantologie im Jahre 1982 wissenschaftlich anerkannt und ist in ihrem praktischen Einsatz jetzt voll ausgereift.

Aus welchem Material bestehen Implantate?
Zahnärztliche Implantate bestehen aus Titan oder Titanlegierungen. Alle Implantatmaterialien sind körperverträglich und lösen sich im Gewebe nicht auf. Bis heute sind keine allergischen Reaktionen aufgetreten oder bekannt. Je nach Indikation (Möglichkeit ein Implantat zu setzen) wird das Implantatsystem ausgesucht, das der individuellen Situation und den Anforderungen des Patienten gerecht wird.

Medizinische Vorteile für den Einsatz eines Implantates
Je nach Indikation gibt es folgende Vorteile:

1. Der Einzelzahnersatz
Wenn in einer geschlossenen Zahnreihe ein Zahn fehlt, kann mit Hilfe eines Implantates ein Wurzelersatz für diesen Zahn erreicht werden. In Abhängigkeit von der Region und dem Knochenangebot kann ein Implantat nach Entfernung des Zahnes oder in eine bestehende Lücke eingesetzt werden. Ein Vorteil ist, dass die benachbarten Zähne nicht beschliffen werden müssen um sie mit einer Brücke zu schließen. Des Weitern halten die Implantate den Knochenschwund an der Stelle des fehlenden Zahnes auf.

2. Bei fehlenden Backenzähnen: Sofern in einem Kiefer ein Teilabschnitt unbezahnt ist, kann dieser mit Hilfe von Implantaten und anschließender Brücken- oder Einzelzahnversorgung wiederhergestellt werden. Je nach Lage, können auch mehrere Implantate eingesetzt werden, die mit dem Restzahngebiss verbunden werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ohne Einbeziehung der natürlichen Zähne eine implantatgetragene Versorgung erfolgen kann. Die Vorteile bestehen darin, dass keine herausnehmbare Versorgung eingegliedert werden muss und dass bei implantatgetragenen Konstruktionen die eigenen Zähne nicht beschliffen werden müssen.

3. Die Pfeilervermehrung bei großen Brücken:
Oft sind die Lücken zwischen zwei Zähnen außerordentlich groß, so dass eine festsitzende Versorgung nach herkömmlicher Methode nicht eingesetzt werden kann. Eine Prothese wäre notwendig.Mit Hilfe von Implantaten kann man in der Lücke eine zusätzliche Abstützung des Ersatzes erzielen. Damit kann ein fester Brückenverband eingesetzt und eine Prothese vermieden werden.

4. Bei zahnlosem Unterkiefer:
Bei einem zahnlosen Kiefer besteht häufig das Problem, dass eine Prothese nicht hält. Mit Hilfe von vier Implantaten ist eine Festigung des Zahnersatzes möglich. Mit Hilfe einer Klemmvorrichtung wird die Prothese auf dem Kiefer fixiert, somit hat der Patienten wieder das feste Gefühl seiner Zähne.
Es können bei zahnlosen Kieferabschnitten auch soviel Implantate eingesetzt werden, dass eine festsitzende Versorgung sowie eine verschraubte Brücke oder auch eine herausnehmbare Brücke eingegliedert werden kann. Je nach vorhandenem Knochenangebot, und den Wünschen des Patienten, werden die unterschiedlichen Lösungen gewählt.